Canon, Nikon und Co: Welche Marke setzt sich durch?

Der Kameramarkt ist hart umkämpft. Seit Jahrzehnten liefern sich Nikon und Canon ein Duell um die Spitze, inzwischen ist auch Sony auf der Bildfläche erschienen. Für Fotografen hat diese Konkurrenz nur Vorteile, da der Markt dadurch stark gewachsen ist. Welche Marke hat nun die Nase vorn?

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Canon: altbewährt ist immer gut

Nach wie vor gilt: Mit einer Canon Spiegelreflexkamera wie aus dem Shop von Calumet kann man nicht viel verkehrt machen. Nicht umsonst sind Canon-Kameras bei Laien, ambitionierten Knipsern und für professionelle Zwecke gleichermaflen beliebt. Selbst Publisher und Filmstudios greifen auf Canon zurück. Spitzenmodelle wie die Eos 5D Mark II werden dank ihrer herausragenden Videofunktion sogar für bestimmte Szenen von TV-Serien eingesetzt, etwa dann, wenn der Platz für eine richtige Videokamera zu klein ist.

Noch immer auf Augenhöhe: Canon vs. Nikon

Dennoch ist der Qualitätsunterschied zwischen den Top-Marken sehr klein. Vor allem ist er kaum messbar, da die breiten Sortimente jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Diese wiegen sich in der Summe beinahe auf. Auch im Preis-Leistungs-Verhältnis geht es meistens nur um Nuancen. Generell gilt: Was die eine Marke kann, kann die andere auch, und zwar zum annähernd ähnlichen Preis. Nicht ohne Grund beschäftigt das Duell Canon vs. Nikon die Szene bis heute, einen klaren Sieger gibt es immer noch nicht. Das zeigt sich auch beim Zubehör. Hilfsmittel wie der CamRanger sind sowohl mit Canon als auch mit Nikon kompatibel, für Sigma-Objektive gilt dasselbe.

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Ewige Treue? Höchstens im Profi-Bereich

Wie passt Sony nun in dieses schon fast jahrhundertealte Duell der Top-Marken? Ganz einfach: Sony hat es in kürzester Zeit geschafft, sich einen guten Teil des Marktes zu sichern und gewinnt weltweit immer mehr Fans. Dafür ist nicht zuletzt die Alpha-Serie verantwortlich. Letzten Endes ist die Entscheidung vor allem eine Glaubensfrage, mit welchem System man am besten zurechtkommt. Dabei gilt: Je teurer und besser die Kamera, desto mehr Features gibt es zu entdecken, und desto höher die Wahrscheinlichkeit, der Marke bei der nächsten Kamera treu zu bleiben. Im Einsteiger-Segment ist diese Markentreue lange nicht so stark ausgeprägt; dort haben die Hersteller also noch Chancen, sich die Kunden gegenseitig streitig zu machen. Spätestens auf Publisher-Level ist es damit dann nämlich vorbei.


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