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Ich war schon lange auf der Suche nach einem Feedreader, der nicht so wie in einem Mailprogramm die Updates der abonnierten Feeds nur in einer langweiligen Liste anzeigt. Schön aufbereitet sollte es schon sein, denn ansonsten besuche ich die Blogs und Quellen meiner Feeds lieber selber und schaue ob es etwas Neues gibt.

Früher habe ich gänzlich auf einen Feedreader verzichtet und über den Firefox alle Blogs etc. die ich regelmäßig gelesen habe über die Funktion “Alle Lesezeichen eines Ordners öffnen” aufgerufen. Mittlerweise lese ich aber sehr viel mehr um mich zu informieren und da geht diese Vorgehensweise sehr auf die Bandbreite und man kann, während die Seiten alle gleichzeitig laden, kaum noch etwas anderes im Netz machen.

Außerdem habe ich Google Reader lieben gelernt, mit dem ich meine Feed-Abos an einer zentralen Stelle abspeichere und dort mit allen Geräten abrufen kann. Nun kann man den Google Reader natürlich auch direkt im Web aufrufen, aber angenehmer wird es mit einem Programm oder einer App, die direkt auf diesen Service von Google zugreifen kann.

Feedly – smart und kostenlos

Feedly ist so eine Software. Verfügbar für iOS und Android als App und für die Browser Chrome, Safari und Firefox als Plugin, hat man seine wichtigsten Informations-Quellen immer und überall dabei und kann auch auf jeden Gerät neue Feeds hinzufügen, die dann automatisch über Google Reader syncronisiert werden.

Die Darstellung ähnelt dem eines Magazins und sieht je nach Endgerät immer etwas anders aus,was teilweise auch Einstellungssache ist. Hier die Screenshot vom Safari auf dem Mac, dem iPhone und dem iPad.

feedly auf dem Desktop
feedly auf iPad und iPhone

In der App erreicht man seine gespeicherten Feeds über einen Klick auf “My Feedly” im Browser-Plugin klickt man dafür auf “Today”. Weitere Menüpunkte sind “Latest” die dem oben genannten entsprechen, aber meist anders sortiert sind, sowie “Saved”, in dem sich alle Feeds befinden, die man sich für späteres Lesen oder fürs Aufbewahren markiert hat. Das ist wichtig zu wissen, denn wenn man einen Artikel in Feedly geöffnet hat, gilt dieser als gelesen und wird beim aktualisieren seiner Feeds nicht mehr mit angezeigt.

Klickt man in der Übersicht auf einen Artikel, wird er in Feedly komplett angezeigt. In dieser Ansicht kann man ihn speichern oder auch direkt auf die Website mit dem Artikel wechseln, wo man dann zum Beispiel kommentieren kann. Natürlich kann man ihn auch bei Facebook posten, twittern und mailen.

Es gibt bei Feedly noch viele weitere Eistellungsmöglichkeiten wie z.B. die Suche nach neuen Feeds etc., probiert es aber einfach mal selber aus. Ich kann Feedly besten Gewissens empfehlen zumal es zum jetzigen Zeitpunkt kostenlos und zumindest in den Apps auch noch werbefrei ist.

Feedly für Android
Feedly für Firefox, Chrome, Safari

2 thoughts on “Mein Lieblings Feedreader: Feedly”

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